DIE GOLDENE SCHREIBFEDER
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Alles ist möglich
Saisonale Sammlungen, Gedanken, Lustiges... eben, alles ist möglich. 

Frühlingspracht

28/4/2026

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Die letzten Schatten der Nacht am Morgen werden sanfter und die Helligkeit kommt früher zurück. Die Tautropfen der noch frischen Nacht werden von den ersten warmen Sonnenstrahlen am Morgen vertrieben. Schon bald brechen die goldschimmernden Strahlen durch den Wald und gewinnen mit jeder Minute an Kraft. Es scheint so, als ob der Frühling tief einatmet und die restlichen Überbleibsel vom Winter endgültig vertreiben will.

Das Morgenkonzert der Vögel beginnt auch mit jedem Tag früher. Jeder will den anderen übertreffen und seine Fröhlichkeit zwitschern und den Frühling begrüssen. Von fröhlichem, hohem, lautem, harmonischem Gezwitscher bis zu monotonem, sanftem, rollendem, melodischem Gezwitscher ist alles dabei. Auch wenn ein Durcheinander herrscht, als Gesamtkomposition klingt es, als ob es so sein muss.

Die Bäume sind mit Blättern bekleidet, in allen möglichen Grüntönen. Von hell bis dunkel, von knallig bis sanft. Die Knospen an den Ästen platzen auf und bedecken das Braun von den Ästen und Zweigen mit weissen, gelben und rosafarbenen Blüten.
Auch die Sträucher, Büsche und Blumen machen bei diesem Konkurrenzkampf mit. Kräftige Farbtöne wie Violett, Gelb und Rot, gemischt mit  sanfteren, pastelligen Tönen wie Blau und Flieder, ergeben einen frischen Kontrast zu dem saftigen Grün vom Gras und lassen die Wiesen und Felder wie ein malerisches Kunstwerk erscheinen. Auch wenn die Blumen, im Vergleich zu einem Baum, winzig klein erscheinen, mit den Farben und der Schönheit können sie einem Baum allemal das Wasser reichen.

Die Bienen erfreuen sich  ebenso ab dem Frühling. Die Kleinen, noch schwach auf ihren Beinchen und Flügelchen, müssen sich zuerst zurechtfinden. Nach einem kurzen Flug, so scheint es, sind sie erschöpft und ruhen sich an einem stillen Plätzchen aus, um neue Kraft zu tanken. Schliesslich hat die Saison erst gerade begonnen und es gibt noch viel zu tun. Auch dass es in der Nacht doch noch frisch, wenn nicht sogar kalt, sein kann, macht ihnen zu schaffen. Aber auch die Hummel brummt schon freudig herum und bringt das Gras zum Schwanken. Auch die Blume, auf der sie landet, kämpft mit der Last.
Je höher die Sonne steigt, desto wärmer und intensiver werden ihre Strahlen. Schon bald ist alles mit dem Licht überdeckt und alles scheint noch frischer zu wirken. Als ob jemand mit einem einzigen Pinselstrich die Trübheit des Winters übermalen will.
 



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